Dienstag, 29. Juli 2008

Pelletsheizungserzeuger eröffnet neue Niederlassung in Dänemark:

ÖkoFEN rechnet 2008 mit dem Verkauf von 7.000 Heizkesseln

Die Firma ÖkoFEN mit Sitz in Niederkappel/OÖ. ist einer der führenden Erzeuger von Pelletsheizungen in Europa, fast 80% aller produzierten Anlagen gehen in den Export. Große Marktchancen sieht das Unternehmen bei der Installation von Heizungen bei Gewerbebetrieben, seit kurzem bietet ÖkoFEN für dieses Segment Pelletsheizungen mit einer Leistung von 36 bis 224 kW an. Insgesamt rechnet das Unternehmen für 2008 europaweit mit dem Verkauf von 7.000 Heizkesseln. Die Expansion schreitet voran, jetzt wurde in Dänemark eine neue Niederlassung eröffnet. ÖkoFEN ist damit bereits in 12 europäischen Ländern vertreten.

Neuer Pelletskessel für Gewerbebetriebe entwickelt
Seit kurzem bietet ÖkoFEN mit dem Pellematic 56 KW einen Heizkessel für Gewerbebetriebe an. Insgesamt können bis zu vier dieser Pelletsheizungen zusammengekoppelt werden, wodurch eine Heizleistung von 224 Kilowatt erreicht wird. „Damit können wir Klein- und Mittelbetriebe, öffentliche Einrichtungen und Reihenhausanlagen versorgen“, betont Ortner. Durch den Einsatz von Pelletsheizungen bei Gewerbe- und Industriebetrieben kann der CO2- Ausstoß deutlich reduziert werden.

Heuer werden 7.000 ÖkoFEN- Pelletsheizungen verkauft – 2009 wird mit einer neuerlichen Steigerung der Verkaufszahlen gerechnet
Für das Jahr 2008 rechnet ÖkoFEN europaweit mit dem Verkauf von 7.000 Pelletsheizungen. Das größte Potential für den Einbau von Pelletsheizungen liegt beim Kesseltausch. In Österreich müssen in den nächsten Jahren 600.000 Heizungen saniert werden und in Deutschland sind dies sogar 4 Millionen Heizungen. „Aufgrund dieser Fakten planen wir für 2009 eine weitere Steigerung der Verkaufszahlen“, stellt Ortner fest.

ÖkoFEN eröffnet neue Niederlassung in Dänemark
Der Exportanteil beim Mühlviertler Pelletsheizungserzeuger beträgt derzeit ca. 80 Prozent. Jetzt hat ÖkoFEN eine neue Niederlassung in Dänemark gegründet und ist damit in 12 europäischen Staaten vertreten. Die weiteren Generalvertretungen und Niederlassungen befinden sich neben Österreich in Großbritannien, Irland, Spanien, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Italien. Die Expansion des Unternehmens in Europa wird fortgesetzt, heuer ist die Erschließung weiterer Märkte geplant.

10 neue Mitarbeiter bei Mühlviertler Heizungserzeuger gesucht
ÖkoFEN beschäftigt derzeit 135 Mitarbeiter und ist auf der Suche nach 10 neuen Mitarbeitern. Neben Produktionsmitarbeitern werden ein Konstrukteur und ein technischer Redakteur zum Erstellen der technischen Dokumentationen gesucht. Das Unternehmen legt auf eine optimale Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten größten Wert. Das Unternehmen bietet jedem Mitarbeiter ein individuelles Schulungsprogramm. „Dadurch wird jeder Mitarbeiter individuell gefördert und kann sein fachliches Know how vergrößern“, so Marketingleiter Thomas Lanzerstorfer.

ÖkoFEN entwickelte erste typengeprüfte Pelletsheizung Österreichs
ÖkoFEN wurde 1989 in Lembach/OÖ. mit dem Ziel gegründet, qualitativ hochwertige Biomasseheizungen für Einfamilienhäuser zu entwickeln. Im Jahr 1997 präsentierte Herbert Ortner die erste typengeprüfte Pelletsheizung in Österreich. Durch ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde der Kessel laufend verbessert und zu einem High Tech Produkt weiterentwickelt. Die Pelletsheizung „PELLEMATIC“ von ÖkoFEN wurde bereits über 20.000 Mal verkauft. Nähere Informationen sind unter
www.oekofen.at erhältlich.

ÖkoFEN beschäftigt heute an drei Standorten in Österreich 135 Mitarbeiter. 2007 erfolgte der Neubau der Firmenzentrale in Niederkappel. Auch die Komponentenfertigung in Purgstall/NÖ. wurde ausgebaut, weiters entstand in Mickhausen eine neue Deutschland-Zentrale. Insgesamt wurden im Jahr 2006 in den Ausbau des Unternehmens 13 Millionen Euro investiert.

Montag, 7. Juli 2008

Land OÖ erhöht Förderung

Das Land OÖ hat eine zeitlich befristete Erhöhung der Förderung für die Umstellung auf Hackgutfeuerungs- und Pelletsanlagen sowie Scheitholzfeuerungsanlagen beschlossen:

Bei der Umstellung auf Hackgutfeuerungs- und Pelletsanlagen von Heizkesseln und Wärmeerzeugern, die zumindest 15 Jahre alt sind, beträgt die Förderung 30% der förderbaren Nettokosten für die Umstellung, jedoch max. 3.200.- Euro je Anlage (bisher 2.640.- Euro) bzw. für Spezialholzkessel (Scheitholzfeuerungsanlagen) 25% der förderbaren Nettokosten, jedoch max. 2.500.- je Anlage (bisher 1.940 Euro).

Keine Änderung gibt es bei den Zuschlägen betreffend Öltankentsorgung und der Bundeszusatz-Förderung von 800.- Euro für Pellets- und 400.- Euro für Hackgut- und Stückholzkessel.

Förderabwicklungsstelle beim Land OÖ ist die Abteilung Land- und Forstwirtschaft .

Diese Sonderregelung gilt für Investitionen (Rechnungsdatum!) vom 1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2008.

Freitag, 4. Juli 2008

Preistreiber Energie

Nächste Teuerungswelle bei Strom und Gas

Diesel auf neuem Rekordhoch, weiter steigende Preise für Heizöl. Energie bleibt teuer. Bald könnten Gas und Strom eine Teuerungswelle bringen.

Um 24,09 Prozent wurden Treibstoffe innerhalb eines Jahres in Österreich teurer, Diesel sogar um 30,1 Prozent. Ingesamt stieg die Kostenbelastung für Haushalte im Bereich Energie seit April 2007 um 12,8 Prozent. Allein Heizöl verteuerte sich um 27,3 Prozent.
Letzteres belegt auch die Beobachtung der Preise durch die Arbeiterkammer in OÖ. Der Durchschnittspreis für einen Liter Heizöl extraleicht stieg seit November von 76,9 Cent auf 1,01 Euro. "Wer jetzt fragt, wann er Heizöl einlagern soll, dem kann man nur schwer einen guten Rat geben. Zumindest die Preise der Anbieter kann man vergleichen", sagt der Chef der AK-Konsumenteninformation, Georg Rathwallner.

Acht Cent Differenz
Tatsächlich liegen zwischen dem billigsten und dem teuersten Anbieter acht Cent je Liter. Zwischen 91,3 und 99,3 Cent verlangten Anbieter vorige Woche bei der letzten AK-Preiserhebung. Weiter nach oben zeigt auch der Kurs für die Treibstoffpreise. 1,36 Euro betrug der Durchschnittspreis am Montag auf Österreichs Tankstellen. Auf Autobahnen wurden den Kunden sogar bis zu 1,469 Euro je Liter Diesel abgeknöpft. Dass der Kunde beim Vergleich den Überblick bewahre, werde außerdem immer schwieriger, weil die Tankstellen zum Teil unkoordiniert und mehrmals am Tag die Preise ändern würden, kritisieren die Autofahrerclubs.

Teuerung mit Verzögerung
Doch nicht nur Ölprodukte werden teurer. Bei Gas und Strom droht schon die nächste Teuerungswelle. Da Gas mit einer durchschnittlichen Verzögerung von sechs Monaten die Entwicklung des Ölpreises nachzieht, ist spätestens für die nächste Heizsaison mit einer Erhöhung des Gaspreises zu rechnen. Bisher halten sich die Anbieter noch bedeckt. Auch beim Strompreis droht über kurz oder lang eine weitere Verteuerung. "Wenn man sich die Preisentwicklung auf den internationalen Strombörsen anschaut, ist es dramatisch", sagt Hans Zeinhofer, GF der gemeinsamen Stromvertriebstochter von Energie AG und Linz AG, Enamo. Der Preis für eine Gigawattstunde Strom bei Grundlast habe sich binnen fünf Jahren von 20 auf 70 Euro, jener für Spitzenlast von 30 auf 100 Euro erhöht. "Wir schließen langfristige Verträge ab, sodass die Kunden diese Entwicklungen noch nicht zu spüren bekommen. Aber wie das in Zukunft aussieht, kann ich noch nicht sagen", so Zeinhofer.

"Andere erhöhten kräftig"
Energie AG und Linz AG haben wie berichtet die Strompreise heuer eingefroren. Dies dürfte auch für den Herbst noch gelten. Dieses Einfrieren der Preise und das Gewähren bestimmter Rabatte hat nebenbei dazu geführt, dass die beiden großen oö Stromlieferanten nicht mehr zu den teuersten Anbietern zählen. Ein am Montag, den 19. Mai durchgeführter Vergleich ergab, dass nach Verbund und VKW Energie AG und Linz AG für einen oö Haushalt die billigsten Anbieter sind. "Andere wie My Electric oder oekostrom haben die Preise zuletzt kräftig erhöht", bestätigt Zeinhofer. Die Preise für einen Haushalt mit 3500 KWh Verbrauch bewegen sich demnach zwischen 557,27 Euro (Verbund) und 759,97 Euro im Jahr.
Quelle: OÖN vom 21.5.2008