Dienstag, 23. Oktober 2012

1997 - 2012: Die moderne Pelletsheizung ist 15 Jahre jung

Erste vollautomatische Pelletsheizung feiert Jubiläum
Vor 15 Jahren begann die Erfolgsgeschichte von ÖkoFEN mit der Markteinführung der ersten modernen Pelletsheizung in Europa. Herbert Ortner, der Gründer und Geschäftsführer von Europas Spezialist für Pelletsheizungen erzählt im Interview die Hintergründe der Firmengeschichte und wie es dazu kam, dass sich aus einer kleinen Schlosserei in einem umgebauten Kuhstall einer der weltweit führenden Hersteller von Pelletsheizungen entwickelte.

Pionier der Pelletsheiztechnik
„Jetzt spinnt er, der Ortner.
Geht in den Kuhstall und
schweißt Heizungen
zusammen.“

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Viele Lembacher konnten
nicht glauben, dass Heizen mit
Biomasse Zukunft hat.
Wie sind Sie dazu gekommen zuerst Biomasse- und später Pelletsheizungen zu bauen?
Herbert Ortner: Begonnen hat alles Mitte der Achtziger Jahre nach der damaligen Ölkrise. Ich habe mir gedacht, es muss doch eine Möglichkeit geben im Einfamilienhaus ohne Heizöl auszukommen und fing an mich mit Hackschnitzelheizungen zu beschäftigen. Es zeigte sich aber sehr bald, dass der Brennstoff Hackschnitzel eigentlich für den bäuerlichen Bereich bzw. für größere Anlagen gut geeignet ist. Daher suchte ich nach einer Lösung für das Einfamilienhaus. Holzpellets waren da wesentlich besser geeignet, weil es sich um einen rieselfähigen genormten Brennstoff handelt der noch dazu eine viel höhere Energiedichte als Hackschnitzel hat.


Was waren die Herausforderungen, denen Sie sich dann 1997 nach der Einführung der modernen Pelletsheizung stellen mussten?
Herbert Ortner: Am Beginn war es natürlich sehr schwierig, weil Holzpellets bei uns nicht bekannt waren. 1997, als wir auf der Energiesparmesse in Wels die erste Pelletsheizung ausstellten, fragten mich die Leute: „Was willst denn mit dem Ferkelstarter?“, weil Pellets bis dahin nur aus der Tierfütterung bekannt waren. Es gab keine Normen und Richtlinien – weder für Holzpellets noch für die Pellets-heizungen selbst. Die Baugesetze und die Zulassungsbestimmungen mussten erst entsprechend angepasst werden. Es gab nur wenige Hersteller von Holzpellets und die Infrastruktur für die Lieferung war damals auch nicht vorhanden.
Aber das alles hat sich dann relativ schnell entwickelt, vor allem weil immer mehr Menschen erkannt haben, dass Heizen mit Holzpellets eine echte Alternative zum Heizen mit Öl ist und daher immer mehr Pelletsheizungen eingebaut wurden.
Auch die Holzindustrie hat schnell erkannt, dass sich aus dem damals wertlosen „Reststoff“ Sägespäne ein hochwertiger Brennstoff erzeugen lässt und damit ein beträchtlicher  Mehrwert erzielt werden kann.

Die erste vollautomatische Pelletsheizung ging 1997 in Serie
Die erste vollautomatische PELLEMATIC Pelletsheizung ging 1997 in Serie

Wie kann man sich den Produktionsablauf, Verkauf und Kundendienst zu dieser Zeit vorstellen?
Herbert Ortner: Am Beginn waren wir ein kleines Team – meine Frau, zwei Mitarbeiter, Wolfgang Wögerbauer und Roman Bumberger, die beide immer noch bei uns arbeiten, und ich. Ich war Verkäufer, Monteur, Kundendiensttechniker und Geschäftsführer in einer Person.
Produziert haben wir auftragsbezogen in einem zur Schlosserei umgebauten Kuhstall meiner Schwiegereltern. Wenn eine Anlage fertig ausgeliefert und montiert war, haben wir mit dem Bau der nächsten begonnen. Viele haben gespottet: „Jetzt spinnt er, der Ortner. Geht in den Kuhstall und schweißt Heizungen zusammen.“ Langsam, aber Schritt für Schritt, ist unser Unternehmen gewachsen. Als wir dann im Jänner 1997 die erste vollautomatische Pelletsheizung auf den Markt gebracht haben, hat sich das Wachstum extrem beschleunigt. In der Folge haben wir den Bau von Hackschnitzelheizungen eingestellt und uns ganz auf Pelletsheizungen konzentriert. Heute verfügen wir über eine moderne Produktion und beschäftigen europaweit rund 300 Mitarbeiter.

Stichwort Pellets: Die waren ja bis zur Mitte der 90er Jahre in Europa noch weitgehend unbekannt, was waren am Brennstoffsektor die Hürden?
Herbert Ortner: In Nordamerika und in Schweden gab es zu diesem Zeitpunkt bereits Holzpellets. Aber in Österreich und den anderen europäischen Ländern nicht. Bei meinen Gesprächen mit der Holzindustrie – als potentielle Hersteller von Pellets – war immer die Frage „Wie viele Pelletsheizungen gibt es schon am Markt? Wo sind die Kunden die das Produkt Holzpellets kaufen werden?“ Es gab aber natürlich noch keine Kunden, weil wir keine Pelletsheizungen verkaufen konnten ohne dass der entsprechende Brennstoff (Pellets) verfügbar war. Es war das typische Henne-Ei Problem.
Im Winter 1996/1997 war es dann allerdings soweit – eine Firma hat damals begonnen Pellets aus Schweden zu importieren und eine andere hat begonnen Pellets zu produzieren. Danach hat sich der Markt für Pelletsheizungen wie auch für die Pellets selbst sehr rasch entwickelt.

Haben sich die Anforderungen der Kunden in den letzten 15 Jahren geändert?
Herbert Ortner: Ja ganz klar. Zu Beginn waren es vor allem die „Pioniere“ die eine Pelletsheizung eingebaut haben, obwohl der Brennstoff damals um etwa 20 Prozent teurer war als Heizöl. Zusätzlich waren die Investitionskosten deutlich höher als bei einer Ölheizung. Diese „Pioniere“ waren begeistert und auch bereit noch die eine oder andere Kinderkrankheit in Kauf zu nehmen. Mit Hilfe dieser Kunden haben wir die Pelletsheizung ständig weiterentwickelt. So war es möglich ein High-Tech-Produkt zu entwickeln, das die heutigen Anforderungen an ein modernes Heizsystem voll erfüllt.
Unsere Pelletsheizungen gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Leistungsklassen von 4 kW für das Passivhaus bis zu 224 kW für gewerbliche Objekte. Es steht eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lagerlösungen zur Verfügung. Wir bieten die Kessel auch mit „Brennwerttechnik“ an, wodurch höchste Wirkungsgrade erreicht werden. Die Möglichkeit einer Fernüberwachung mittels Smartphone ist heute genauso Realität wie die äußerst nutzerfreundliche Bedienung mittels Touchscreen.

Moderne Pelletsheizungen werden via Touchscreen gesteuert
Heute werden die ÖkoFEN Pelletsheizung via PELLETRONIC TOUCH gesteuert
Wie sehen Sie die Zukunft der Pelletsheizung,
was erwartet den Kunden von morgen?

Herbert Ortner: Meiner Meinung nach wird die Brennwerttechnik im Bereich der Pelletsheizung in den nächsten Jahren zum Standard werden. Wir haben schon 2004 mit der Markteinführung der ersten Pelletsheizung mit Brennwerttechnik einen richtungsweisenden Schritt in diese Richtung gemacht. 2010 präsentierten wir die Sonnen-Pelletsheizung speziell für den Neubau, bei der wir das Brennwertmodul serienmäßig einbauen, das heißt ohne Aufpreis.
Mittel- bis langfristig wird eine Heizung nicht nur Wärme sondern auch Strom erzeugen. Im Gasbereich werden derzeit bereits solche Geräte eingesetzt und wir beginnen gerade mit einem Feldtest von Pelletsheizungen mit integriertem Stirlingmotor zur Stromerzeugung. Ich bin überzeugt davon, dass in absehbarer Zeit ein Heizkessel zur reinen Wärmerzeugung der Vergangenheit angehören wird. Im Zuge der Entwicklung der Elektromobilität wird die stromproduzierende Heizung von entscheidender Bedeutung sein.
Die Sonnen-Pelletsheizung für den Neubau
Die aktuellste Kesselgeneration: PELLEMATIC SMART - Die Sonnen-Pelletsheizung

Donnerstag, 30. August 2012

Projektreportagen

Was haben eine Sporthalle in Passivbauweise, ein traditionsreicher Winzerhof, und ein saniertes Rathaus gemeinsam? Die neue ÖkoFEN Pelletsheizung!


Oberösterreichs 1. Sporthalle
in Passivbauweise
Oberösterreichs erste Sporthalle in Passivbauweise setzt auf Pellets und Solar
Ein durchdachtes Energiekonzept mit Pelletsheizung, Solarkollektoren und Photovoltaik sowie eine hocheffiziente Gebäudehülle machen die neue Mehrzweckhalle im oberösterreichischen Hagenberg zu einem Vorzeigeprojekt.

Zum Bericht "Sporthalle">>



300 Jahre alter Winzerhof
mit neuer Pelletsheizung
Wohlige Wärme für Weinliebhaber
Ökologisch verantwortungsvoll und ökonomisch rentabel wollte Christof Körtgen sein 300 Jahre altes Haus heizen. Eine ÖkoFEN Anlage ersetzt nun die beiden 20 und 30 Jahre alten Gaskessel. In den letzten beiden Jahren konnten damit die Heizkosten um fast 50% gesenkt werden.

Zum Bericht "Winzerhof">>



Neuhausen mit dem sanierten
Rathaus auf Öko-Kurs
Rathaussanierung mit Pelletsheizung
Von Ende 2008 bis Mitte 2009 wurde das Rathaus in Neuhausen komplett entkernt und saniert. Auch die Rohleitungen und Heizkörper wurden dabei entfernt, so war es an der Zeit, über eine neue Heizung nachzudenken. Die Wahl fiel auf ÖkoFEN und so wird das 60 Jahre alte Rathaus nun mit Holzpellets an Stelle von Öl beheizt.

Zum Bericht "Rathaus">>



Viele weitere Projektberichte gibt es auf unserer Webseite>>


Mittwoch, 18. Juli 2012

Pellets are the future - Pelletslied von ÖkoFEN Belgium

Jedes Jahr feiern die Firmen ÖkoFEN Belgium und Stroomop ein Pelletsfest in Kuurne. Die kreative Belegschaft rund um Geschäftsführer Ludwig van Wontherghem und Ann Goethals bringt dazu auch gerne einen musikalischen Beitrag. Heuer wurde dem bekannten Lied "Let it be" ein neuer Text verpasst und so sangen sie zum Beispiel:

When we found the world in times of trouble, looking for more energy
pellets are the answer, pellets be
...
When you want to heat your house with renewable energy,
pellets are the answer, pellets be
...
For a boiler of good quality, ÖkoFEN is the company
pellets are the answer, pellets be


Hier der gesamte Text des Pelletlieds von ÖkoFEN Belgium:

ÖkoFEN Belgium im Web:
www.okofen.be // www.facebook.com/okofen.be // www.stroomop.be

Donnerstag, 21. Juni 2012

Englischer Landsitz mit moderner Pelletsheizung

Ein elisabethanisches Haus schafft den Sprung ins 21. Jahrhundert


Gehen Sie mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1954 in ein kaltes und zugiges Herrenhaus am Kent in Cumbria. Der Wind pfeift durch das Anwesen Levens Hall, die Kamine lodern in fast jedem Raum des Hauses, dessen Bausubstanz bis ins 13. Jahrhundert zurück geht.

Doch der Besitzer Mr. O R Bagot setzt auf die Zukunft und installiert ein Zentralheizungssystem auf dem neuesten Stand der Technik. Die Ölheizung soll komfortable Wärme in das Landhaus bringen.

Im Jahr 1954 war Mr. Bagot so begeistert von der Effizienz des Heizsystems, dass er sofort zustimmte, als ihn die Lieferfirmen für Heizöl und Flüssiggas Shell-Mex und BP fragten, ob sein Anwesen als Testimonial zur Verfügung stehe.

Im veröffentlichten Artikel war zu lesen: „Die großen Räume sind nun angenehm warm, selbst im kältesten Winter Westmorelands. Keine andere Heizung ist so modern, komfortabel und zuverlässig wie die Ölheizung.“ – „Heizöl ist leicht zu lagern und – in großen Mengen gekauft – überraschend günstig…“


2 Pelletskessel mit je 56 kW
Leistung versorgen jetzt
das Herrenhaus
58 Jahre Zeitsprung… Im 21. Jahrhundert erweist sich die Ölheizung als überaus kostspielig. Von April bis Oktober hat Levens Hall seine Türen für Besucher geöffnet, doch die 35.000 Gäste im Jahr können nur einen Teil der immer weiter steigenden Energiekosten decken.

Gemäß ihren Vorfahren, machte sich Familie Bagot also auf die Suche nach einer zeitgemäßen und kostengünstigen Alternative zur Ölheizung. Energietechnisch sollte das traditionsreiche Haus den Sprung in die Gegenwart schaffen.

So entschieden sich die Besitzer der Levens Hall für eine ÖkoFEN Anlage, bestehend aus zwei PELLEMATIC Pelletkessel mit je 56 kW Leistung und zwei FleXILO COMPACT Gewebetanks, die zusammen 12 Tonnen Holzpellets lagern können.

Auch diesmal zeigten sich die Hausbesitzer von der Heizungsumstellung so begeistert, dass sie gerne ihre Anlage von Organic Energy (Lieferant) und Sustaburn Installateur Martin Robinson als Referenz zeigen.

In den Gewebetanks lagern
12 Tonnen Holzpellets
Die Anlage wurde im Mai 2011 installiert und schon jetzt haben sich die Brennstoffkosten drastisch reduziert. Zwei bis drei Mal im Jahr werden nun Holzpellets zu Familie Bagot geliefert anstelle von Heizöl und Flüssiggas. Ausgestattet mit einer Füllstandsanzeige, automatischen Beschickung der Pellets, integrierter Rücklaufanhebung und einer digitalen Heizkreisregelung, bietet die neue Pelletsanlage höchstmöglichen Komfort. Zudem kann die Heizung via Online monitoring von überall aus fern bedient werden. In Zusammenarbeit mit dem ÖkoFEN Generalimporteur Organic Energy gelang es dem Installationsunternehmen Sustaburn, das historische Gebäude und dazugehörige große Gewächshaus optimal mit einer energieeffizienten modernen Heizanlage auszustatten.

So haben sich schöne Parallelen in der traditionsreichen Geschichte von Levens Hall ergeben. In Zeiten, in denen sich die Hausherren Sorgen um Energieressourcen und Nachhaltigkeit gemacht haben, haben sie immer die bestmöglichen Lösungen für ihr Anwesen gesucht und gefunden. So schafft das Landhaus immer wieder gekonnt die Verknüpfung von Vergangenheit und Zukunft.


Organic Energy www.organicenergy.co.uk / Sustaburn www.sustaburn.co.uk

Freitag, 15. Juni 2012

Vom alten Bauernhaus zum modernen Niedrigenergiehaus

Das Bauernhaus vor der Sanierung
Im September 2010 starteten die Renovierungsarbeiten an einem Bauernhaus aus den 20er Jahren in Holzmaden, Landkreis Esslingen. Architekt Karl Miller aus Schwäbisch Gmünd schaffte die Symbiose aus Alt und Neu mit einer Pelletheizung als Basis für ein ökologisches Gesamtkonzept. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass umweltbewusstes Bauen und Renovieren gekonnt mit moderner Lebensqualität harmonieren kann.


Nach der Sanierung ist das
Mehrfamilienhaus auf Niedrigenergiehausniveau
Bettina Schempp übernahm 2006 das elterliche Anwesen, ein ehemaliges Bauernhaus, und stand, wie viele der 1.800 Einwohner des Ortes in der Nähe von Stuttgart, vor einem Problem: Die landestypischen Bauernhäuser, die das Ortsbild prägen, lassen an Bausubstanz sowie Energieeffizienz, Ökologie und Wohnqualität stark zu wünschen übrig. Ein Abriss kam für sie nicht in Frage. Es lag also an Architekt Karl Miller, sich der Herausforderung zu stellen, das Haus nach Niedrigenergiestandard zu sanieren.

Lichtdurchflutete Räume
im neuen Anbau
Tradition und Moderne perfekt vereint
Das Elternhaus von Bettina Schempp sollte bei der energetischen Sanierung in seiner Struktur und Optik erhalten bleiben. "Ökologie und moderne Wohnqualität stehen für mich an oberster Stelle. Mein Architekt realisierte diesen Anspruch mit einem genialen Kompromiss: Das Bauernhaus wurde so umgebaut, dass es heute zwei KfW60 Wohnungen beherbergt und damit alle Ansprüche an ein Niedrigenergiehaus erfüllt."


Die alte Scheune, charakteristischer Anbau jedes Bauernhauses, wurde abgerissen - ihre Optik allerdings durch den Anbau von zwei neuen Reihenhäusern mit Holzfassaden sehr gut nachempfunden.
Diese beiden neuen Anbauten sind reine Passivhäuser. Typisch dafür sind die raumhohen Fenster an der Südseite, die Sonnenenergie direkt ins Haus holen und durch die Dreifach-Verglasung optimal speichern. "Sie lassen so viel Licht und Helligkeit in die Räume - alles ist lichtdurchflutet und offen, so dass gar kein typisches Reihenhaus-Feeling mehr aufkommt", begeistert sich die Bauherrin.


Holz spielt nicht nur als Baumaterial eine Rolle
Bei der Wahl des Heizsystems kamen für Bettina Schempp keine fossilen Energieträger in Frage. Auch Architekt Miller war überzeugt, dass ein nachwachsender Rohstoff wie Holz am besten in das ökologische Gesamtkonzept des Bauvorhabens passt. Eine Pelletheizung wurde also eingebaut, die an kalten und sonnenarmen Tagen für Wärme sorgt, an denen die 16 m² große Solaranlage auf dem Dach den Energiebedarf für Warmwasser und Heizung nicht mehr ausreichend decken kann.
Das ÖkoFEN Pelletsheizsystem
sorgt für energieeffiziente
Wärmeversorgung
Das gesamte Pelletheizsystem konnte problemlos im ursprünglichen Öltankraum des Bauernhauses auf ca. 16 m² untergebracht werden. Neben dem ÖkoFEN Pelletheizkessel PELLEMATIC PLUS mit Brennwerttechnik und einer Nennleistung von bis zu 15 Kilowatt, fand auch ein großer Pufferspeicher mit 1.000 Liter Volumen für die Warmwasserversorgung Platz.


Dank der Pellets-Brennwerttechnik können alle vier Wohneinheiten sehr effizient beheizt werden. Durch die niedrige Systemtemperatur in gut gedämmten Häusern kommt der Wirkungsgradvorteil des Brennwertkessels besonders zum Tragen: Durch die Nutzung der latenten (im Abgas enthaltenen) Wärme erreicht die PELLEMATIC PLUS einen Wirkungsgrad von 103% und dachurch eine erhöhte Energieausbeute von nochmals 10-15%.


Auch das Pelletslager wurde im Keller untergebracht. Im raumhohen Gewebetank von ÖkoFEN lagern die für eine Heizperiode benötigten 4 Tonnen Holzpellets. "Momentan bedeutet das jährliche Brennstoffkosten von nur knapp 900 Euro - für alle vier Wohnungen." erzählt die Besitzerin. Die Lieferung der Pellets erfolgt einmal pro Jahr. Von der Logistik her vergleichbar mit der Ölheizung, werden die Pellets durch einen Schlauch in den ÖkoFEN-Gewebetank eingeblasen. Das System erkennt und regelt selbständig die optimale Brennstoffzufuhr, um maximale Effizienz zu gewährleisten.

So setzt nun das traditionsreiche Anwesen Schempp in der Region neue Maßstäbe in puncto Ökologie und hat wie früher wieder seinen festen Platz im Ortsbild von Holzmaden gefunden - jetzt nur mit modernster Technik und Ausstattung, so dass nun für das Gebäude wieder viele Jahrzehnte im Einklang mit der Natur vergehen können.


Dienstag, 3. April 2012

Holzpellets machen Schule

Reckendorfer Grundschule überzeugt von Pelletsheizung 

Holzpellets sind ein wichtiges Thema in der Grundschule Reckendorf. Spätestens seit Februar 2010 kennen sich in der kleinen Gemeinde nördlich von Bamberg sogar die Grundschüler mit dem umweltfreundlichen Heizsystem aus. An einem Projekttag in ihrer neu sanierten Schule konnten sie erfahren, wo die Wärme in ihren Klassenzimmern tatsächlich herkommt, wie eine Pelletsheizung funktioniert und warum sie unsere Umwelt und unser Klima schont.

„Das Thema umweltbewusstes und zukunftsorientiertes Heizen geht jeden an“, resümiert Bürgermeister Gregor Witterauf, der sich gemeinsam mit seinem Gemeinderat für die Installation einer Pelletsheizung in der Grundschule entschieden hat. Bis heute ist er überzeugt davon, mit der Pelletsheizung der Firma ÖkoFEN in punkto Ökologie und Ökonomie das optimale Heizsystem für die kleine Grundschule im Landkreis Bamberg gefunden zu haben.

Pelletsheizung mit Bestnoten
Aufgrund der Standortbedingungen kam die Installation einer Erdwärmepumpe nicht in Frage und „eine Luftwärmepumpe wäre bei dem großen Schulgebäude sehr schnell an ihre Leistungsgrenze gestoßen“, berichtet Heizungstechniker Witterauf weiter. „Gerade in der Schule hat die 100%ige Zuverlässigkeit der Heizungsanlage oberste Priorität. Sie muss quasi an 365 Tagen rund um die Uhr funktionsfähig sein und ohne Störungen laufen. Überzeugt haben uns die nachwachsenden Rohstoffe. Letztendlich haben die Holzpellets im Gemeinderat das Rennen gemacht – ideal in Kombination mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage auf dem Dach des Schulgebäudes.
Eine optimale Dämmung ergänzt sich mit der geringen Primärenergie der ÖkoFEN-Pelletsheizung in Kombination mit einer unterstützenden Solaranlage auf dem Schuldach zu einem ganzheitlichen ökologischen Konzept.

Mit einer Fläche von 20 m² liefert die Solaranlage pro Jahr ca. 20 % der benötigten Wärmeenergie. Sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfüllt die Pelletsheizung genau die Vorstellungen und Ansprüche der Reckendorfer.

Praxisorientiert heizen
Die vier Klassenzimmer, die in dem 1972 erbauten Schulhaus untergebracht sind, wurden komplett umgebaut und mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Dank der optimalen Wärmedämmung des Gebäudes reicht eine Temperatur von 30-40°C in der Fußbodenheizung aus, um die Klassenräume zu beheizen. „Diese geringe Vorlauftemperatur spart enorm viel Energie und garantiert ein angenehmes Klima in den Klassenzimmern. In der Turnhalle, der Aula, den Werkräumen, Fluren und WC´s sorgen Niedertemperaturheizkörper mit einer großen Fläche für eine „angenehme Wärme“. Insgesamt versorgt die Pelletsheizung so ca. 1.400 m² Fläche.
  
In der Grundschule Reckendorf wurde ein ÖkoFEN-Kaskadensystem mit zwei Pelletsheizkesseln eingesetzt. Je nach Wärmebedarf kann sich der zweite Kessel automatisch zu- bzw. abschalten. Damit wird stets eine hohe Effizienz und ein geringer Verschleiß gewährleistet.

Die baulichen Voraussetzungen im Heizkeller der Schule waren optimal für die Installation der Pelletsheizung. Direkt neben dem Heizraum, in dem zwei ÖkoFEN Pellematic Kessel mit je einer Leistung von 56 kW untergebracht sind, kann ein ca. 30 m² großer, trockener Raum als Pelletslager mit einer Kapazität für ca. 27 Tonnen Pellets genutzt werden.

Die Pelletsheizung von ÖkoFEN verbrauchte im ersten Betriebsjahr nur
 ca. 30 Tonnen Pellets. Gegenüber der alten Heizungsanlage mit Nachtspeicheröfen konnten damit im Jahr ca. 30.000 Euro Energiekosten eingespart werden.

Der Pelletsverbrauch im ersten Betriebsjahr belief sich auf ca. 30 Tonnen. Fast die gesamte Schule konnte mit einem Budget von weniger als 7.000 Euro in den Wintermonaten beheizt werden. „Die Ersparnis ist enorm“, freut sich Bürgermeister Witterauf. „Gegenüber der alten Heizungsanlage mit den Nachtspeicheröfen haben wir im letzten Jahr insgesamt ca. 30.000 Euro gespart und mit gutem Gewissen und für unsere Schüler und Lehrer ein ´klasse Raumklima´ realisiert.“

Donnerstag, 8. März 2012

Wohnkomfort im Einklang mit der Natur

Holzbaufertighaus trifft Pelletsheizung
In Baden-Baden entstand 2005 ein Einfamilienhaus, in dem sich ökologische Bauausführung und hocheffizientes Energiesparen mit höchstem Wohnkomfort und ansprechender Optik vereinen. Das schmucke 190-qm-Wohnhaus der Familie Meyer-Jacob verfügt über hervorragende Dämmwerte und ein kombiniertes Heizsystem aus einem ÖkoFEN Pelletskessel und Solarthermie.

Als Herbert Meyer-Jacob sein Haus plante, war es ihm wichtig, ein ganzheitliches Konzept umzusetzen, welches sowohl unter energetischen als auch baubiologischen Aspekten die positiven Möglichkeiten modernen Bauens ausnutzt. „Wir wollten ein Zuhause schaffen, das seinen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt für künftige Generationen leistet. Als Vater möchte ich meinen Kindern zeigen, dass man durchaus die Dinge in seiner Umgebung beeinflussen und ökologisch verantwortungsvoll konzipieren kann.“ Er entschied sich deshalb, ein Niedrigenergiehaus auf der Basis eines Holzbau-Fertighauses zu errichten.

Herbert Meyer-Jacob war besonders wichtig, für seine Kinder
ein Heim zu schaffen, 
das im Sinne des Umweltschutzes für
kommende Generationen nachhaltig funktioniert.


Ausrichtung auf Nachhaltigkeit sprach für ÖkoFEN
Bei der Wahl des Heizsystems kamen wegen der ganzheitlichen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit keine fossilen Energieträger in Frage. So standen zunächst Wärmepumpe und Pelletsheizung zur Disposition. Jedoch fiel die Entscheidung recht schnell zu Gunsten der Holzpelletsheizung: „Wenn ich mir ansehe, dass wir in Deutschland derzeit noch etwa 80% unseres Stroms aus Verbrennung fossiler Energieträger und Atomenergie mit einem vergleichsweise schlechten Wirkungsgrad erzeugen, empfinde ich eine Wärmepumpe, die sich daraus speist, als nicht sonderlich nachhaltig.“ Eine Holzpelletsheizung hingegen nutzt den nachwachsenden Rohstoff Holz. Und weil der Brennstoff auch noch CO2-neutral verbrennt, ist zudem die Klima-Bilanz der Heizanlage vorbildlich.

Geringer Platzbedarf und hoher Komfort in Einem
In seinem kleinen Heizungskeller von nur 12 Quadratmetern konnte Meyer-Jacob das gesamte Pellets-Heizsystem unterbringen. Hier wurde neben einem kompakten ÖkoFEN Pellets-Heizkessel auch ein großer Pufferspeicher mit ungefähr dem gleichen Platzbedarf wie der Kessel installiert. Ebenfalls im Heizungskeller befindet sich das Pelletslager. ÖkoFEN lieferte hierfür einen Gewebetank mit Sonderabmessung von nur 1,50 mal 1,80 Metern. So blieb in dem kleinen Haustechnikraum sogar noch ausreichend Platz für eine Regenwasseranlage, den Zentralstaubsauger und den Wechselrichter der Photovoltaikanlage.

 Der ÖkoFEN Gewebetank ist eine Spezialanfertigung und fasst eine
Pelletsmenge von 2,5 Tonnen. Das reicht aus, um das Eigenheim eine
Heizperiode lang angenehm warm zu halten. 

Die Anlieferung der Pellets gestaltet sich komfortabel. Einmal im Jahr bringt ein Silo-Lastwagen das Heizmaterial. Die Pellets werden dann bequem durch einen Schlauch in den Gewebetank eingeblasen. „Momentan haben wir jährliche Heizkosten von etwa 500 Euro. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich pro Jahr gegenüber einem schlechter gedämmten Haus mit fossiler Wärmeversorgung so zwischen 800 und 1.000 Euro Heizkosten spare.“

Technik für die Wissenschaft
Auch die Wissenschaft zeigt Interesse an dem schlüssigen Konzept des Hauses. Das Europäische Institut für Energieforschung (EIFER) hat das Gebäude in ein Untersuchungsprogramm aufgenommen, bei welchem 2 Jahre lang kontinuierlich die Daten der Pellets-Heizanlagen von insgesamt 9 unterschiedlichen Häusernverglichen wurden.
Dipl.-Ing. Christian Schraube vom EIFER bestätigt: "Es zeigt sich, dass die Pelletsheizung ein großes Potenzial hat, auf ökologische Weise und mit hohem Komfort Ölheizungen zu ersetzen", erklärt der Forscher. "Durch die kontinuierliche Überwachung des Betriebsverhaltens über 2 Jahre hinweg versuchen wir herauszufinden, wann ein Pelletsheizsystem unter idealen Bedingungen arbeitet. Das Haus der Meyer-Jacobs hat in unserem Vergleich dabei bis jetzt am Besten abgeschnitten". Die Kombination aus hervorragenden Dämmwerten, großer Solarfläche, großem Puffervolumen und dem Einsatz von Flächenheizsystemen erweist sich im Haus der Meyer-Jacobs als höchst energiesparend.

Doch auch für Fälle, in denen ein Gebäude nicht so idealtypisch auf Energieeffizienz ausgelegt werden kann, stellt Christian Schraube schon jetzt ein positives Zeugnis aus: "Im Dauertest haben sich alle Anlagen als sinnvolle Heizalternative erwiesen, auch wenn nicht jeder Bau energetisch so optimiert war wie hier. Es ist ja nicht immer möglich, ein Gebäude so perfekt um ein Heizsystem herum zu planen. Der Austausch eines alten Ölkessels gegen einen neuen Pelletskessel ist praktisch immer sinnvoll."